Zutaten
Verschiedene Mehlsorten verstehen
Das Mehlangebot im Supermarkt ist überwältigend geworden. Hier erfährst du, was die einzelnen Sorten unterscheidet — und warum die falsche Wahl dein Ergebnis beeinflusst.
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Der entscheidende Faktor: Proteingehalt
Was die meisten Weizenmehle unterscheidet, ist der Proteingehalt. Mehr Protein bedeutet mehr Gluten — ideal für Brot. Weniger Gluten bedeutet eine zartere Krume — ideal für Kuchen.
Weizenmehl Type 405/550 (120 g pro Tasse)
Weizenmehl ist die goldene Mitte — genug Protein für Struktur, nicht zu viel. Es funktioniert für Kekse, Muffins, Schnellbrote und die meisten Kuchen.
Brotmehl (120 g pro Tasse)
Brotmehl hat mehr Protein (12–14%). Das stärkere Glutennetzwerk fängt mehr Gas von der Hefe auf und produziert einen besseren Aufgang.
Kuchenmehl (100 g pro Tasse)
Kuchenmehl hat weniger Protein (7–9%) und ist feiner gemahlen. Es ist auch leichter — 100 g statt 120 g pro Tasse.
Spezialitäten- und Alternativmehle
Roggenmehl (102 g/Tasse) hat einen erdigen Geschmack. Dinkelmehl (130 g/Tasse) ist ein Urgetreide mit nussigem Geschmack. Hafermehl (92 g/Tasse) ist leicht und leicht süsslich.
Das Fazit
Verschiedene Mehle sind nicht Tasse-für-Tasse austauschbar — sie haben unterschiedliche Gewichte und Eigenschaften. Immer nach Gewicht konvertieren, wenn du eines durch ein anderes ersetzt.